Die Vereinsgeschichte

Als im Jahre 1930 in Grundsteinheim der Grundstein der Musik gelegt wurde, gründete man zunächst einen Mandolinenclub. Der Verein fand jedoch keine rechte Zustimmung, so dass man sich entschloss, diesen auf einen Spielmannszug umzustellen. Wie viele Vereine in dieser Zeit, so hatte auch dieser Verein seine Schwierigkeiten, denn es waren keine Ausrüstungsgegenstände vorhanden. So musste jedes Mitglied erst einmal tief in die eigene Tasche greifen, damit Instrumente gekauft werden konnten. Die erste Trommel stiftete der Heimatschutzverein Grundsteinheim. Eine zweite Trommel stiftete Franz Wibbeke (Beckers Franz). Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges wurden die Aktivitäten eingestellt. Nach dem Krieg im Jahre 1946 begannen erneut mutige Männer den Spielmannszug wieder ins Leben zu rufen. Die Übungsstunden fanden in Buchten (Futterräume für Pferde) statt. Schon im ersten Jahr konnte der Verein am Umzug des Erntedankfestes mit 3 Flötisten, 2 Trommlern und dem Tambourmajor teilnehmen. Danach waren mehrere Männer und Jugendliche bereit in dem Verein mitzumachen. So wurde der Spielmannszug schnell zu einem angenehmen Klangkörper, der weit über die Grenzen des Ortes bekannt ist. Die Geschicke des Vereins leitete nach dem Krieg von 1946 bis 1980 Josef Glahn. Unter seiner Führung sind weitere Musikinstrumente beschafft worden, so dass die Register komplettiert werden konnten. Der Verein wuchs bis Ende 1980 auf 36 Mitglieder an. Von 1981 bis Ende 1988 leitete Jürgen Schröder den Verein. Er hat sämtliche Noten für die neu einzuübenden Märsche nach Gehör auf große Tapetenrollen geschrieben. Unter seiner Führung wurden im Jahre 1987 erstmals Mädchen aufgenommen. Der Verein wuchs stetig weiter bis auf 49 Mitglieder, von denen 45 aktive Mitglieder waren. Unter der Führung von Jürgen Schröder wurden die ersten Märsche mehrstimmig gespielt. Von 1989 bis Ende 2000 steuerte der heutige Ehrenvorsitzende Johannes Kröger die Geschicke des Vereins als Vorsitzender. In dieser Zeit hat er das Werk seiner Vorgänger weiter fortgesetzt. Er richtete die Jugendausbildung nach den Prüfungskriterien der D-Lehrgänge des Volksmusikerbundes aus, so dass die Ausbildung jeweils mit dem D1-Lehrgang und der anschließenden Prüfung abgeschlossen wurden. Die D-Lehrgänge wurden jedoch nicht nur den Jugendlichen angeboten, sondern auch allen aktiven Mitgliedern. Neben den D1-Lehrgängen wurden die aufbauenden D2 und D3-Lehrgänge vom Verein unterstützt. So konnte Johannes Kröger den Verein auf ein mehrstimmiges Flötenspiel ausbauen. Es kamen zu den Sopranflöten auch die Alt- und Tenorflöten. Der Verein ist auf ein sechsstimmiges Satzspiel erweitert worden. Von 2001 bis 2009 leitete Hubertus Glahn den Verein. Er führte den Spielmannszug anknüpfend an den Vorstellungen der Vorgänger weiter. Der Verein zählt am Ende seiner Vorsitzendentätigkeit  50 aktive Mitglieder und 4 Ehrenmitglieder. Während seiner Führung haben die Trommler verstärkt die D-Lehrgänge besucht. Mit dem 16.01.2009 hat Andreas Kröger den Vorsitz des Vereins übernommen.